Bartagamen zählen in Deutschland zu den beliebtesten Terrarienbewohnern. Inzwischen gibt es viele Farbformen und Züchtungen. Da fällt es schwer den Überblick zu behalten. Aus diesem Grund haben wir einen detaillierten Bartagamen Steckbrief erstellt – optimal für den ersten Überblick.

Streifenköpfige Bartagamen
Name:Bartagame (Pogona)
Klasse:Reptilien (Ordnung: Schuppenkriechtiere, Unterordnung: Echsen, Familie: Agamen, Gattung: Pogona)
Arten:8 Arten sowie diverse Farbvarianten und Spezialzüchtungen
Größe:Bis zu 70 cm bei einer Schwanzlänge von etwa 30 cm. Die rare Zuchtform German Giants und die Pogona Barbata kann bis zu 70 cm lang werden.
Gewicht:Bis zu 500 Gramm
Lebenserwartung:Bis zu 20 Jahre (In Gefangenschaft hingegen ca. 10 Jahre)
Ernährungstyp:Allesfresser (omnivor)
Herkunft:Bartagamen stammen aus Australien. Je nach Art sind sie selten, aber nicht vom Aussterben bedroht.
Verbreitung:Halbwüsten (Savannen), Steppen und Wald in Australien.
Lebensweise:Bodenbewohnend, kletternd, Revier bildend & mag erhöhten Ausguck
Haltung:Terrarium (Auch für Einsteiger geeignet)
Schlaf-Wach-Rhythmus:Tagaktiv
Geschlechtsreife:Ab dem 2. Lebensjahr
Gelegegröße:5 – 30 Eier
Sozialverhalten:Einzelgänger (Gruppenhaltung möglich)
Feinde:Raubvögel, Krokodile & Schlangen
Besonderheiten:Ca. 2-monatige Winterruhe, wechselwarm (poikilotherm) & zahlreiche Stacheln

Wissenswertes über Bartagamen:

Bartagamen Lebensraum

Die Bartagame ist ein beliebter Terrarienbewohner in Deutschland. Insgesamt gibt es 8 Arten sowie diverse Farbvarianten und ausgefallene Züchtungen. Die Tiere können bis zu 60 cm lang werden. Eine seltene Rarität, der German Giant, soll laut verschiedenen Züchtern sogar 70 cm groß werden können. Leider gibt es weltweit nur wenige Exemplare und trotz des Namens handelt es sich hier um keine deutsche Züchtung.

Den Großteil der Körperlänge nimmt der Schwanz ein. Je nach Art kann er bis zu 2/3 der Gesamtgröße ausmachen. Adulte Bartagamen können bis zu 500 Gramm schwer werden. Die Tiere leben am Boden, können aber auch gut klettern. Häufig findet man sie daher auf erhöhten Positionen wie Steinen oder Pfählen. Sie lieben es ihr Revier von dort zu überwachen.

Bartagame Farbvarianten
Es gibt viele Farbformen. Diese reichen von Grau über Braun bis hin zu Weiß, Rot oder Gelb.

Charakteristisch für Bartagamen ist eine circa 2 Monate andauernde Winterruhe und die Fortpflanzung mithilfe von Eiern. Zudem handelt es sich hier um wechselwarme Tiere, die einen markanten Bart und viele Stacheln am Rumpf haben. Weiterhin liegt das Trommelfell frei und je nach Gemütslage und gewünschter Thermoregulation kann die Körperfarbe geändert werden. Als Feinde der Pogona gelten Krokodile, Schlangen und Raubvögel. Auch bei der Haltung als Haustier gibt es Fressfeinde wie Hunde, Katzen oder Meerschweinchen.

Wie man unserem Bartagamen Steckbrief entnehmen kann, sind die Tiere tagaktiv und werden ab dem 2. Lebensjahr geschlechtsreif. Manch eine Züchtung kann auch länger brauchen. Zu guter Letzt seien noch ein paar Punkte zum Bartagamen Verhalten gesagt. Die Tiere kommunizieren hauptsächlich über Körpersignale und können maximal ein Brummen oder Fauchen zur Feinabwehr einsetzen. Geübte Halter erkennen anhand verschiedenster Signale den Gemütszustand und die Absichten ihrer Lieblinge.

Was sollte man noch wissen?

FAQ-Bereich

Bartagamen sind wirklich faszinierende Echsen. Daher haben wir auch diesen Bartagamen Steckbrief erstellt. Obwohl er sehr umfangreich ist, erreichen uns ab und an weitere Fragen. Da diese wirklich spannend sind, haben wir sie im Folgenden veröffentlicht. So profitierst auch du von unserer Antwort und bekommst zusätzliche Information frei Haus.

Wo leben Bartagamen?

Bartagamen stammen aus Australien. Dort bevölkern sie trockene, felsige Halbwüsten, Baumsteppen, Trockenwälder und normale Steppen. Lediglich die feuchten Areale in Australien meiden sie. Heutzutage sind sie auch ein beliebter Bewohner deutscher Terrarien. Viele Einsteiger in die Welt der Reptilien legen sich Bartagamen als erste Haustiere zu.

Wie heißen die 8 Bartagamenarten?

Östliche Bartagame (Pogona barbata), Kimberley-Bartagame (Pogona microlepidota), Westliche Bartagame (Pogona minor), Kleine Bartagame (Pogona minima), Michtchells Bartagame (Pogona mitchelli), Nullarbor-Bartagame (Pogona nullarbor), Streifenköpfige / gewöhnliche Bartagame (Pogona vitticeps) und die Lawsons Bartagame (Pogona henrylawsoni)

Wie alt werden Bartagamen?

In der Natur können die Tiere in seltenen Fällen bis zu 20 Jahre alt werden. Meist erreichen sie aber ein Höchstalter von etwa 15 Jahren. Wenn die Tiere in Gefangenschaft leben, werden sie etwa 10 Jahre alt.

Eignen sich Bartagamen als Terrarientiere?

Ja. Selbst Einsteiger machen mit Bartagamen als Haustiere definitiv nichts falsch. Das Tier besticht mit einer robusten Gesundheit und wird mit der Zeit auch sehr zutraulich. Zudem gibt es massig Bücher und Webseiten im Internet, wo man sich detailliert in die Haltung einlesen kann.