Grünfutter Bartagamen

Bei der Ernährung von adulten Bartagamen steht Grünfutter ganz oben auf dem Speiseplan. Beim Füttern von Obst, Gemüse, Salat, Kräutern und Pflanzen gilt es allerdings auf ein paar Dinge zu achten. So sind viele für den Menschen ungiftige Wildpflanzen für Bartagamen absolut toxisch. Das Gleiche gilt für verschiedene andere Früchte.

Im Folgenden stellen wir dir alles vor, was du als Grünfutter auf den Futterplan deiner Bartagamen setzen kannst. Die giftigen oder für die Drachen schlecht verträglichen Speisen stellen wir dir unter unserer Grünfutterliste vor.

Gemüse:Obst:Salate:
BroccoliApfelChicoree
ChinakohlBirneEisbergsalat
FenchelgrünBrombeerenEndivien
GurkeErdbeerenFeldsalat
KarottenHeidelbbeerenKopfsalat
KürbisHimbeerenLollo Bionda
MangoldKiwiLollo Rosso
MaisMangoRadicchio
MöhrenPapayaRomanasalat
PaprikaRuccola / Rauke
Porree
Rote Beete
Sellerieblätter
Zucchini
Kräuter:Wildpflanzen:Zimmerpflanzen:
BasilikumBärlauchDahlien
BohnerkrautBorretschHibiskus
DillGänseblümchenKriechendes Schönpolster
KerbelGierschRosen
KresseHagenbuttenblütenStiefmütterchen
LiebstöckelHibiskusblätter
OreganoJasmin
RosmarinLöwenzahn
SchnittlauchSpitzwegerich
SprossenVergissmeinnicht
Gerade Kräuter muss man nicht selber anbauen oder im Supermarkt frisch kaufen. Es gibt auch sehr gute Fertigmischungen, die sich lange halten und bei Bedarf verfüttert werden können. Zudem sind in diesen noch leckere Blüten enthalten. So sorgt man zusätzlich noch für etwas Abwechslung in der Ernährung seiner Drachen.

Achtung – Dieses Grünfutter ist ungeeignet:

Immer mal experimentieren Halter mit anderen Früchten & Co. herum. In seltenen Fällen endet so ein Versuch mit dem Tod der Tiere. Häufig sind aber auch nur Verstopfungen und Durchfall die Konsequenz. Den Tieren zuliebe sollte man auf diese pflanzliche Kost verzichten:

  • Dosengemüse
  • Dosenobst
  • Getreide
  • Kartoffeln
  • Kartoffelblätter
  • Misteln
  • Obstkerne
  • Oliven
  • Pilze
  • Raps
  • Stechapfel
  • Tomatenblätter
  • Yuccapalmen
  • Zitrusfrüchte
Unsere Grünfutterliste und dieser Beitrag sind ein erster Einstieg in die Welt des Grünfutters. Es gibt noch weitere essbare sowie toxische Grünkost für Bartagamen.

Unser FAQ zum Abschluss:

FAQ-Bereich

In puncto pflanzlicher Nahrung ist es mit einer Grünfutterliste natürlich nicht immer getan. Aus diesem Grund haben wir noch ein kleines FAQ erstellt, um noch ein paar grundlegende Fragen zu beantworten. Gerade Einsteiger finden hier wertvolle Informationen.

Wie oft sollte man Bartagmen Grünfutter geben?

Jungtiere brauchen hauptsächlich Eiweiß, um groß und stark zu werden. Lediglich 30 % ihres Speiseplans sollten aus pflanzlicher Nahrung bestehen. Sie brauchen etwa zweimal pro Woche pflanzliche Kost.

Adulte Tiere hingegen fressen fast ausschließlich pflanzliche Kost. Hier besteht der Speiseplan zu etwa 70 % aus Pflanzen. Sie brauchen lediglich ein bis zweimal in der Woche Lebendfutter.

Wie viel Grünfutter brauchen die Bartagamen?

Das ist prinzipiell immer schwierig zu sagen. Es gibt immer mal Tage, wo die Bartagamen weniger fressen. Hier geht probieren über studieren. Damit das Grünfutter gut angenommen wird, sollte es niemals gemeinsam mit Lebendfutter verabreicht werden. Dieses werden die Drachen nämlich stets vorziehen und das ist nicht Sinn und Zweck einer ausgewogenen Ernährung.

Welche Fehler sollte man vermeiden?

Man sollte für Abwechslung im Grünfutterplan sorgen. Zudem sollte man am besten nährstoffreiches Grün verfüttern. Wenig empfehlenswert sind wasserreiche und nährstoffarme Pflanzen wie Gurken. Auch Früchte sollte man nur wenig verfüttern. Sie enthalten zu viel Zucker und sorgen so für Verdauungsprobleme. Auch eine Verfettung ist möglich.

Worauf gilt es bei der Auswahl des Grünfutters zu achten?

Erstmal sollte man die Grünfutterliste gründlich studieren, um keine toxischen Pflanzen zu verfüttern. Weiterhin sollte man nur Ware mit BIO-Siegel erwerben. Hier sind meist weniger Schadstoffe vorhanden und es wurden keine Insektizide verwendet. Diese können für unsere kleinen Lieblinge nämlich schnell zur Gefahr werden.

Daher sollte man Kräuter und Pflanzen niemals in der Nähe von landwirtschaftlich genutzten Flächen ernten. Gerade hier ist die Belastung mit Schadstoffen, wie Pestiziden und Insektiziden, nämlich sehr hoch. Und diese können für die kleinen Drachen schnell zu einem echten Problem werden.